Verwaltungsmodernisierung
Die neue Landesregierung hat mit der Koalitionsvereinbarung neue Schwerpunkte in der Verwaltungsmodernisierung gesetzt. Ziel ist es, einen leistungsstarken, bürgerorientierten und flexiblen öffentlichen Dienst zu schaffen. Der Prozess der Binnenmodernisierung in Nordrhein-Westfalen wurde in den vergangenen Jahren nach einem genauen Fahrplan betrieben, der die weitgehend flächendeckende Anwendung einzelner Reforminstrumente vorsah. Die Landesregierung hat im Mai 2006 beschlossen, den Prozess der Binnenmodernisierung fortzusetzen, aber unter dem Zeichen von Selbstbestimmung, Selbstverpflichtung der Ressorts sowie einem verwaltungsinternen Wettbewerb. An Zeitschiene und Verbindlichkeit des bisherigen "Fahrplans" wird nicht mehr festgehalten. Dabei können die einzelnen Ressorts die Instrumente auf die jeweils fachspezifischen Belange anpassen. Alle Ressorts verpflichten sich, Maßnahmen der Binnenmodernisierung in eigener Verantwortung weiter voran zu bringen. Schwerpunkte bleiben die Führungsfortbildung und eine durch die Anwendung von Qualitätsmanagementmethoden ergebnisorientierte Prozessoptimierung. Zur Stärkung des Wettbewerbsgedankens sollen zudem grundsätzlich in allen Geschäftsbereichen Vergleichsringe eingerichtet werden, die an die vorhandenen Steuerungsinstrumente anknüpfen. |
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