NRW-Justiz:  Intern. Zusammenarbeit

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Über den Zaun - Internationale Zusammenarbeit

Fahnenmeer

Eine Justiz, die nur ihre eigene Rechtsordnung im Blick hat, ist in einer zunehmend internationalisierten Welt nicht mehr zeitgemäß. Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrungen werden daher auch für die Angehörigen der nordrhein-westfälischen Justiz immer wichtiger.

Das Justizministerium unterhält Kontakte zu vielen ausländischen Staaten und zu Institutionen der internationalen Zusammenarbeit. Die Aktivitäten reichen von der Information ausländischer Juristen über deutsches Recht oder gemeinsame Fachtagungen bis zur Unterstützung bei der Gesetzgebungsarbeit.

Ein Schwerpunkt der internationalen Zusammenarbeit war in den letzten Jahren die Unterstützung und Beratung der mittel- und osteuropäischen Übergangsländer beim Aufbau einer funktionsfähigen Justiz. Dem liegt der Gedanke zugrunde, dass in einem geeinten Europa die Rechtssicherheit nur gewährleistet werden kann, wenn in allen europäischen Ländern die Voraussetzungen für eine unabhängig und effektiv arbeitende Justiz geschaffen werden.

Angesichts der stetig wachsenden Bedeutung europarechtlicher Vorschriften auch für die Arbeit der Justiz bildet seit etwas 2001 die europäische Fortbildung von Richtern und Staatsanwälten einen weiteren Schwerpunkt der internationalen Zusammenarbeit des Justizministeriums. Das Justizministerium ist aktiv im European Judicial Training Network (EJTN), einem Zusammenschluss der in den EU-Mitgliedsstaaten für die Fortbildung von Richtern und Staatsanwälten zuständigen Institutionen. Das europaweite Fortbildungsangebot des EJTN steht Richtern und Staatsanwälten aller Mitgliedsstaaten offen und leistet damit einen unmittelbaren Beitrag zur Förderung der Europafähigkeit der Justiz.

Seit 2003 hat die Zusammenarbeit mit der chinesischen Provinz Jiangsu zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auf der Grundlage einer Vereinbarung aus dem Jahre 2004 werden jährlich Fortbildungsveranstaltungen für Richter und Staatsanwälte aus Jiangsu durchgeführt.

  • Ordner Kurdisch-irakischer Justizminister stattete der Justiz in Nordrhein-Westfalen einen einwöchigen Informationsbesuch ab
    Im Rahmen der neu gegründeten Beziehungen zu der Region Kurdistan-Irak besuchte jetzt erneut eine hochrangige kurdisch-irakische Delegation Einrichtungen der Justiz in Nordrhein-Westfalen. Geleitet wurde die Delegation von Justizminister Raouf Rasheed Abdulrahman. Begrüßt wurde die Delegation durch NRW-Justizminister Thomas Kutschaty.
  • Ordner Kurdisch-irakische Delegation hospitierte bei der Justiz in Nordrhein-Westfalen
    Im Oktober 2010 besuchte eine siebenköpfige Delegation aus der Autonomen Region Kurdistan im Norden des Irak zehn Tage lang Einrichtungen der Justiz in Nordrhein-Westfalen und führte Fachgespräche zu Fragen des Strafverfahrensrechts und der Aus- und Fortbildung von Richtern und Staatsanwälten. Der Besuch ging auf eine Initiative der EU-Rechtsstaatmission EUJUST-LEX zurück.
  • Ordner NRW-Justiz nimmt Beziehungen zur Region Kurdistan-Irak auf
    Die nordrhein-westfälische Justizstaatssekretärin Dr. Brigitte Mandt empfing in Düsseldorf eine Justizdelegation aus der weitgehend autonomen Region Kurdistan-Irak, die sich zehn Tage in Nordrhein-Westfalen aufhält und vom Vizepräsidenten des Kassations-Gerichtshofs, Ramiz Ali Namiq, geleitet wird.
  • Ordner NRW-Justiz baut internationale Beziehungen aus
    Justizminister Thomas Kutschaty hat im Oktober 2010 in Düsseldorf eine polnische Justizdelegation empfangen, die sich drei Tage in der Landeshauptstadt aufhiellt und vom Staatssekretär im Warschauer Justizministerium Stanislaw Chmielewski geleitet wurde. Damit erweitert Kutschaty das Spektrum internationaler Beziehungen, das in der NRW-Justiz eine Jahrzehnte lange Tradition hat.
  • Ordner Kooperation mit der chinesischen Provinz Jiangsu
    Das Justizministerium unterhält seit dem Jahr 2003 regelmäßige Kontakte zur Justiz der chinesischen Provinz Jiangsu. Hier erhalten Sie Informationen über die Zusammenarbeit sowie Wissenswertes über Jiangsu.

 
 

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